Nur die Härtesten Krieger des kenianischen Nationalteams stellten sich am Samstag der Herausforderung um den Titel des Froschkönigs vom Uraniteich.
Obwohl der Sumo-Kenianer Giganto Wadela die Schlacht eigentlich schon knapp eine Woche vor dem Start für sich entschieden hat (leider musste der weiße Kenianer aufgrund des kenianischen Drüsenfiebers seine ganzen Androhungen hinsichtlich der Niederlage beim Laurenziman mehr oder weniger feige zurückziehen) war ein Start aufgrund der zu tausenden angereisten Fans trotzdem Pflicht!
Mit der gesamten Ausstattung machte sich Giganto zum Schauplatz des Geschehens auf!
Alles lief wie immer bei Giganto absolut geregelt ab, ohne nur den Hauch von Nervosität zu verspüren begann er mit den Vorbereitungsarbeiten für die Schlacht, dazu zählte natürlich auch das Verteilen tausender Autogrammkarten etc.
Kurz vor 14:00 Uhr, volle Konzentration, doch... was? Unter den tausenden Fans war er sofort zu erkennen, der DOMPTEUR.... bewaffnet mit einem Hightech - Schussapparat und mit dabei auch die kenianische Domina!
Plötzlich machte sich in der Bauchgegend doch etwas Nervosität spürbar... nahezu das unbekannte Gefühl der Angst machte sich breit...
Doch es blieb keine Zeit mehr zum Nachdenken... START!
Das Schwimmen stellte sich als nette "Kaffeefahrt" entlang der ersten Runde heraus, als richtiger Schwimmexpress bei der ersten Boje angekommen drehte sich kurzerhand der kenianische Bubsi um und so konnten wir uns recht gemütlich noch etwas bezüglich Taktik etc. absprechen, bevor es dann in der zweiten Runde der Platz zuließ nun doch sein eigenes "Tempo" zu schwimmen.
Nach einer für Giganto Wadela recht passablen Schwimmzeit gings ab in die Wechselzone.
Dort angekommen verlief alles nach Plan und Giganto peitschte sein Schlachtross richtung Straße...
Plötzlich der Skandal! Ein vom kenianischen Tierschutz beauftragter "möchtegern-Sheriff" stoppte Giganto und hinderte ihn als er gerade in den Sattel steigen wollte...
Es sei unzulässig und nicht erlaubt sein Schlachtross ohne Zügel (den Startnummerngurt) in einer Schlacht zu reiten! Doch Giganto war nicht zu stoppen, er drückte diesem möchtegern-Sheriff sein Schlachtross in die Hand, lief zurück, legte anschließend die Zügel an und ab gings...
Weitere 30 Sekunden der nächste Schock! Am Streckenrand standen der Großwildjäger und der weiße Kenianer, der ebenfalls einen Schussapparat um die Schultern hängen hatte und sofort begann auf den kämpfenden Giganto wie wild zu feuern...
Als wäre das nicht schon genug stand ca. 25,3m weiter der Dompteur mit der ken. Domina...
auch der gefürchtete Dompteur feuerte ohne Rücksicht auf Verluste auf Giganto los und versetzte ihm gleichzeitg eine handvoll der gefürchteten Peitschenhiebe für die Aktion mit den Zügeln... Man geht nicht so mit seinem Schlachtross um!!!
Entlang der Radstrecke erledigten die Wadelas ihrn Job eigentlich zu meiner Zufriedenheit, und nach 1:06:55 gings endlich zum Laufen.
Gott sei Dank ist das zum Überleben notwendige "All in One"-Buschmesser immer am Mann und so konnte sich Giganto nach 40:56 Minuten den mühsamen Weg durch das Mürzer-Oberland freikämpfen.
Mit einer Gesamtzeit von 02:17:26h bin ich doch recht zufrieden und verbuche wieder eine Erfahrung mehr in meiner noch "etwas jungen" "Tri-Karriere". :-))
Eine Frage bleibt jedoch noch ungeklärt.... Wann kommt es zum erneuten direkten Showdown mit dem weißen Kenianer???
Die KPA bzw. der Sumo-Kenianer Giganto Wadela halten Sie am Laufenden!
Hier noch ein paar Bilder der Schlacht...
So long.... Giganto!
Ich erwarte mir von Giganto, Wadela und Dir morgen bei der "Schlacht um die dreckige Lacke" einen Sieg im Staffelbewerb!
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