Dienstag, 3. August 2010

Man, war das der Governator(man)?

Noch völlig im Siegestaumel aus den vorhergehenden Schlachten, machten sich drei Vertreter des kenianischen Nationalteams am Samstag dem 31.Juli auf nach Graz an den Thalersee.
Grund für unser Ausrücken war die bevorstehende Ehrung großer Sportler durch den Gouvernator höchst persönlich. (Zumindest waren wir bis dato noch davon überzeugt!)


Nach einer ziemlich anstrengenden Anreise mit dem Privatjet zum Flughafen Graz-Thalerhof und anschließendem Transport unter strengsten Sicherheitskriterien zum Thalersee wurde der Sumo-Kenianer Giganto Wadela dort schon vom vor Selbstbewusstsein strotzendem kenianischen Bubsi empfangen.

Als wir gerade dabei waren unsere Dankes-Reden nochmals einzustudieren tauchte auch schon der fleischgewordene Veganer mit stolz erhobenen Hauptes auf.

Als absolutes kulturelles Highlight stellte sich das Boot heraus (es ist dort tatsächlich ausgestellt), in dem der derzeitige Gouverneur von Californien seine Gemahlin damlas "auf" dem Thalersee einen Heiratsantrag stellte, welchen sie auch bejahte.

Nun wurde uns auch klar warum man genau diese Location für unsere bevorstehende Ehrung durch den Gouvernator auswählte!

Als sich dann jedoch mit der Zeit immer mehr "zu ehrende" Sportler, die nicht wie wir, top gekleidet in kenianischer Abendkleidung sondern in der jeweils zugehörigen Nationaldress einfanden, machten wir uns erste Gedanken...

Die große bevorstehende Ehrung war für 11:00 Uhr angesetzt.
10:20 Uhr : plötzlich ertrönt aus einem Lautsprecher neben den zu bereits zwischen 25 bis 30000 angereisten Zuschauern ein Wort wie WETTKAMPFBESPRECHUNG...
Wörter wie diese verursachen bei jedem kenianischen Krieger nur noch die Anwendung der Ur-Instinkte und lassen keine Emotionen mehr zu... wir mutieren zu Kampfmaschinen.

Völlig im Ahnungslosen wegen der bevorstehenden Ehrung und gleichzeitig völlig im Blutrausch wegen den gefallenen Wörtern wie Wettkampf, Triathlon, etc... kam plötzlich um 10:55 Uhr eine Delegation von Diplomaten auf uns zu und versuchte uns weinend und flehend dazu zu überreden doch bitte ganz spontan an einer Charity-Aktion ("Rettet den Thalersee") teilzunehmen.
Da ja alle Kenianer irgendwo im Körper auch einen weichen Kern haben ließen wir uns spontan darauf ein, einen Charity-Triathlon zu bestreiten.
Gott sei Dank geht ein richtiger Kämpfer nie, wirklich NIE ohne seine Waffen außer Haus und so sollte die Schlacht beginnen.
Jedoch mussten wir feststellen, dass der Thalersee offensichtlich des Öfteren für Open-Water-Einheiten des Großwildjägers genutzt wird.
Der aufgewühlte Schlamm mit etwas Wasser ließen uns darauf schließen, wie auch deutliche Spuren, wie kleine Fische die am Rücken schwammen, aber wahrscheinlich nicht in das Beuteschema des Großwildjägers passten.
Nichts desto trotz, 11:00 Uhr START!
Nach einem "Start"-Move (beim der Startexplosion in der Start-"Schnur" verfangen) des Sumo-Kenianers Giganto Wadela, als gelungene Show-Einlage für das Millionen-Publikum, der seines Gleichen sucht kämpfte er zur Motivation der angereisten Hobby-Sportler im Schlussfeld durch den Thalersee, während der kenianische Bubsi sowie der fleischgewordene Veganer vom Start an die überlegene Führung verteidigten.

Aus den Fängen des Thalersees entkommen, ging es in die Wechselzone auf die drei (natürlich in einem separatem Abteil) geparkten HN - Schlachtrösser.
Für das Publikum spielten der kenianische Bubsi und Giganto Wadela ein erneutes (wie in Neuberg) Paarzeitfahren vor, bevor es bei der Auffahrt auf den gefürchteten 500m "Riegel" zum Eklat kam.
Weibliche Fans die die Absperrung durchbrachen, attackierten in der totalen Hysterie das Schlachtross des ken. Bubsi und rissen ihm doch glatt den rechten "Aufleger" vom Leibe!

Geschockt, jedoch routiniert wie eben Profis ging es trotzdem weiter.
Angeführt wurde nun das Nationalteam vom fleischgewordenen Veganer, gefolgt von Giganto Wadela und dem Bubsi.

Beim abschließenden Auslaufen (zur aktiven Erholung) ließen die Kenianer nichts mehr anbrennen und kamen in oben genannter Reihenfolge mit überlegener Bestzeit ins Ziel.

Doch nun wieder zum eigentlichen Thema... der Ehrung durch den Gouvernator...
Dieser ließ über einen Sprecher ausrichten er verweigere die Anreise an den Thalersee aus Protest!
Grund: Beim angrenzenden Seerestaurant sei unterhalb des Steges (welcher in das Wasser ragt), in ca. 5m Tiefe die Zuleitung zu der in der Küche montierten Fritteuse defekt und es fließen täglich (die Angaben streuen in einem sehr großen Bereich) bis zu 10ml Speiseöl in den Thalersee.

Schwamm darüber, benötigen kenianische Krieger eine Ehrung durch den Gouvernator???
NEIN!!! Wir benötigen nur die Instruktionen des Dompteurs!!!

Da die KPA derzeit auch ihre emsigen Reporter nach Kärnten auf  "Schatzsuche" geschickt hat verzögert sich die Auswertung der Bilder von der Charity-Aktion etwas, wir bitten um Geduld, jedoch können erste Ergebnisse bereits veröffentlicht werden.

HIER GEHTS ZU DEN ERGEBNISSEN!

AUCH ERSTES UNBEARBEITETES BILDMATERIAL BEREITS VORHANDEN!

Was passiert mit dem Leck zur Fritteuse, wird die KPA den Schatz in Kärnten finden, gibt es eine Gesamtwertung Gouvernatorman vs. 1.Thalersee-Triathlon??? Fragen über Fragen.... wir bleiben am "Rad"...

So long, euer Giganto Wadela.

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