Am Sonntag war es also soweit, die lange Vorfreude hatte endlich ein Ende.
Das Seminar des kenianischen Dalai Lamas „Die Wunder der Heiligen Trifaltigkeit bzw. Kabinenparty für Anfänger“ fand im Fürstenfelder Freibad bei herrlichem Meditationswetter statt.
Vom kenianischen Nationalteam waren natürlich auch wieder zahlreiche Krieger gemeldet, welche sich gemeinsam pünktlichst beim Parkplatz der Polizei Kapfenberg trafen.
Der kenianische Bubsi, die kenianische Wasserträgerin als Betreuerin und Giganto Wadela standen abfahrbereit um 06:45 Uhr MkZ (Mittelkenianische Zeit) wie abgemacht am Parkplatz.
Plötzlich… Rauchzeichen am Himmel… nach kurzer Beratung waren sich Giganto und Bubsi einig…
Diese Zeichen stammten vom Schwimmwunder ohne Gurkerl… sie teilte uns aufgeregt mit, sie habe die große Checkliste des KDL nicht ordentlich studiert und habe Punkt 2 unter der Rubrik Bike vergessen… (=Helm).
Da das Schwimmwunder ohne Gurkerl aber gleichzeitig als Chauffeur für den KDL fungierte machten wir uns bereits erste Sorgen, hoffentlich würde diese unerwartete Aktion nicht die ruhige und stets freundliche Natur des KDL nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
Der Start für das mehrstündige Seminar war für 10:00Uhr angesetzt, wobei bereits im Vorfeld ein großes Rahmenprogramm geboten wurde.
Beispielsweise ein Sprint-Kompakt-Seminar, ebenfalls unter dem oben genannten Thema, dass von aufmerksamen Teilnehmern teilweise in einer Stunde erfolgreich absolviert wurde.
Gegen halb 9 Uhr trafen die kenianischen Seminarteilnehmer gemeinsam mit dem Seminarleiter (=KDL) in Fürstenfeld ein.
Kurz darauf traf auch das wohl routinierteste Mitglied des kenianischen Nationalteams ein, das kenianische (Iron-)Bauernopfer!!!
Ab jetzt überschlugen sich die Ereignisse…
Als der KDL bereits dabei war sämtliche andere Seminarteilnehmer zu begrüßen und sie auf das Bevorstehende vorzubereiten ereilten uns wahnsinnige Nachrichten…
Schock Nummer 1:
Das Schwimmwunder ohne Gurkerl startet als Profi!!! Angst!!! Wie sollen wir damit umgehen?
Dürfen wir weiterhin das DU-Wort verwenden, hat das einen Adelstitel zur Folge… Fragen über Fragen und die pure Angst!!!
Schock Nummer2:
Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer wurde das Seminar in 3 Gruppen geteilt (auch „Wellen“ in Meditationskreisen genannt).
Dies hatte zur Folge, dass das kenianische Nationalteam förmlich „zerrissen“ wurde, das Schwimmwunder ohne Gurkerl, wie auch das kenianische Bauernopfer waren in Meditationswelle1 vertreten, hingegen der Sumo-Kenianer Giganto Wadela und der ken. Bubsi in der Meditationswelle2 vertreten waren.
Schock Nummer3:
Während der ersten Lektion gilt das generelle Rüstungsverbot (=Neopren - Verbot)!!!
Für die beiden Rookies (Giganto und Bubsi) war dies wie ein Faustschlag ins Gesicht gepaart mit einem Tritt in den Schritt…
Hoffnungslosigkeit gemeinsam mit „leichter Nervosität“ und „etwas Angst“ verfeinerten den 3. Schock.
Nichts desto trotz, es gab kein Zurück mehr…
LEKTION Nr. 1:
Bereits um 9:50 leitete der KDL die erste Meditationswelle ein.
Bei der ersten Lektion standen „Water-Moves“ entlang einer unter Wasser gezogenen Linie am Programm, wobei dies natürlich im Uhrzeigersinn zu geschehen hatte, und nach exakt 3 3/4 Runden
beendet war. An der Art wie der KDL sich selbst ins Zeug legte konnte man ihm die Freude sofort ansehen. Er ließ es sich auch nicht nehmen die Begeisterten Zuseher am Beckenrand während der Moves zu begrüßen.
Begeisterung auch beim ken. Bauernopfer sowie beim Schwimmwunder PRO ohne Gurkerl.
In der zweiten Meditationswelle wurde es nun für Bubsi und Giganto ernst…
Doch allen Erwartungen und Selbstzweifel zum Trotz belegten auch sie die erste Disziplin mit einem „Zufriedenstellend“ mit dem Stempel ÜBERLEBT!
LEKTION Nr.2:
"Lay-down-Stand-up"-Finisher-Move!!! (wurde bereits vom weißen Kenianer vorgestellt und ist dort auch genauestens definiert)
Für diese Lektion war die Verwendung der HN – Schlachtrösser zulässig.
Der KDL wählte dazu eine beinahe unbewältigbare Strecke aus, drei „Berge“ mit gefühlten 5500 Höhenmetern auf 40 km dienten als „Seminar – Route“.
Das Highlight war unumstritten der letzte „Berg“ mit der 18% - Rampe die echtes „Tour de France Feeling“ aufkommen ließ.
Aufschriften am Asphalt wie „Keine Gnade für die Wade“ oder „Quäl dich du Putscherl“ setzte der KDL gezielt ein um alle Teilnehmer zusätzlich zu motivieren.
Auch diese Lektion wurde von allen ken. Kriegern und Innen erfolgreich absolviert doch es folgte die letzte und härteste Lektion…
LEKTION Nr.3:
„Running Sushi“!!!
Die letzte Lektion musterte sich in der Tat zur anspruchsvollsten Disziplin.
Am Anfang war es „nur“ einfach schnell Laufen und es war auf keinen Fall erlaubt den markierten Weg zu verlassen, bei zu Widerhandeln drohte der sofortige Ausschluss!
Nach ca. 800m die erste Hürde…
Der Weg führte durch einen Campingplatz… es war bereits gegen Mittag und die dort angesiedelten Camper waren dabei gerade ihr Festmahl auf herumstehenden Grillern zuzubereiten und genossen in Liegestühlen bereits ein kühles Weizen – Safterl….
Nachdem sich nun ein ganzer Hungerbaum auszubreiten drohte folgte der nächste Hammer… eine Rampe die der Anlaufspur der Flugschanze am Kulm gleichzusetzten war…
Doch mit den vorgeführten Techniken des KDL war auch dieses Hindernis zu überwinden, wie auch die zweite Rampe mit erneut 18% Steigung!
Nach zweimaligem passieren des Parcours war es endlich soweit!
Wir hatten das Seminar erfolgreich absolviert!
„KDL-getestet“ und für „Gut“ empfunden!!!
Stopp! Falsch!
Es folgte noch die Einführung in die „Kabinenparty für Anfänger“, doch fand diese unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und somit kann auch die KPA über den oben genannten Event leider nichts berichten!
Für sämtliche Bilder wurde von der KPA diesmal die ken. Wasserträgerin entsandt.
HIER IST DIE TEILNEHMERLISTE EINZUSEHEN!
HIER SIND ERSTE BILDER ONLINE!
So long euer Giganto!!!
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